17/09/2026 0 Kommentare
Initiative "Gemeinde bauen"
Initiative "Gemeinde bauen"
# Neuhof

Initiative "Gemeinde bauen"
Entscheidungsvorlage und nächste Schritte
Die Kirchengemeinde St. Michael Neuhof steht seit vielen Jahren vor der Herausforderung, ihre kircheneigenen Gebäude zu finanzieren, zu erhalten und zu pflegen. Gleichzeitig hat sich die Nutzung der Gebäude durch sinkende Zahlen von Kirchenbesuchern stark verschoben.
Vor einem Jahr wurde deshalb auf Initiative des Verwaltungsrates die Projektgruppe „Gemeinde bauen“ gegründet. Ziel dieser Initiative war es, im Laufe des Jahres 2017 ein Konzept zu erstellen, auf dessen Grundlage in den nächsten 10 Jahren weise und zukunftsfähige Entscheidungen über die weitere Nutzung, Pflege und Finanzierung der insgesamt 11 Gebäude der Kirchengemeinde getroffen werden können.
Seit dem Start im Februar 2017 haben sich Mitglieder der Gemeinde in 12 verschiedenen Veranstaltungen in unterschiedlicher Zusammensetzung getroffen. Am 4. Dezember 2017 wurden dann die erarbeiteten Szenarien und Entscheidungs-vorschläge präsentiert. Hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse:
Die Kirche St. Michael soll die zentrale Pfarrkirche der Pfarrgemeinde sein. Hier werden gutbesuchte und vielfältig gestaltete Messen und Gottesdienste gefeiert.
Sowohl der gesunkene Bedarf an Kirchengebäuden als auch die dringend notwendigen Investitionen insbesondere für die St. Barbara-Kirche führen zu der Entscheidung, dass in St. Barbara im Oktober 2018 endgültig der letzte Gottesdienst gefeiert wird. Anfang 2018 wird nun ein Planungsteam aufgesetzt, welches Möglichkeiten für die weitere Verwendung des Gebäudes und des Grundstücks entwickelt.
Die Filialkirchen St. Josef, Dorfborn, und St. Maria, Tiefengruben, bleiben als Kirchen erhalten. Es werden aber nur kleinere Reparaturen durchgeführt.
Das Pfarrzentrum St. Vinzenz und das Jugendheim (Probenzentrum) bleiben in den nächsten 10 Jahren in ihrer jetzigen Verwendung. Eine Veräußerung oder ein Neubau ist nicht geplant. So besteht für die vielen Nutzer Planungssicherheit und es lohnt sich wieder, Pinsel und Farbe zum Auffrischen der Innenräume in die Hand zu nehmen. Besonders die Kinder und jungen Erwachsenen der Kantorei stehen schon in den Startlöchern, um Hand an das Probenzentrum anzulegen.
Die dritte Entscheidungsvorlage betrifft die Mariengrotte in Neuhof-Opperz. Hier wird eine dringende und umfangreiche Sanierung mit erwarteten Zuschüssen der Denkmalschutzbehörde empfohlen, sofern sich ein Freundeskreis Mariengrotte findet, der sich für deren Pflege verantwortlich zeigt. Wenn sich dieser Kreis nicht findet, muss die Grotte geschlossen werden.
Insgesamt waren sich alle Teilnehmer einig, dass es wichtig ist, verantwortungsvoll mit dem Finanzmittel der Pfarrgemeinde umzugehen und dass es trotz aller Diskussionen um die Immobilien letztlich um die Menschen geht, die ihren Glauben in diesen Gebäuden leben.
Die oben genannten Konzepte wurden noch im Dezember dem Verwaltungsrat zur Entscheidung vorgelegt und sind so beschlossen worden. Nun liegt an uns allen, was wir daraus machen. Deshalb möchten der Pfarrgemeinderat und der Verwaltungsrat diesen Prozess auch weiterführen.
Wir haben uns vorgenommen, in diesem Jahr intensiv über die Zukunft der Barbarakirche zu diskutieren und Lösungen zu entwickeln, die die Würde dieses Gebäudes erhalten und gleichzeitig wirtschaftlich umsetzbar sind. Dazu brauchen wir Dich!
Wir wollen das Pfarrzentrum wieder schick machen. Mit Eimer und Pinsel und was wir sonst dazu benötigen. Auf jeden Fall brauchen wir dazu auch Dich!
Um die Grotte als Anbetungs- und Begegnungsort zu erhalten, muss sich ein Freundeskreis Mariengrotte finden. Dazu brauchen wir wieder Dich!

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